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Yellow Ocean Höhe bis zum Landeplatz: 425m Rockdrop: 10 Sekunden / 350m Typisches Delay: 6 - 8 Sekunden Yellow Ocean ist einer der "einfacheren" Spots im Lauterbrunnental. Unter kompetenter Anleitung ist er unter Umständen auch für unerfahrenere Springer geeignet. Die Wand ist negativ bis zum Talus, wenn auch nicht sehr stark. Der Spot ist ideal als Vorbereitung für die anderen Spots. Es sollte so lange kein anderer Spot gesprungen werden bis eine deutliche Vorwärtsbewegung, ein guter Track ab Yellow perfekt sitzt. Auch das Auge kann hier auf die ideale Öffnungshöhe trainiert werden, nicht zu hoch und nicht zu tief. Landeplatz: Nicht im schmalen Feld direkt unter dem Exit Landen! Die anderen Felder nur falls Abgemäht benutzen. Eine gute Landemöglichkeit ist der Feldweg jenseits der Strasse. La Mousse Höhe bis zum Landeplatz: 530m Rockdrop: 6 Sekunden / 150m Typisches Delay: 10 - 12 Sekunden La Mousse ist der höchste Spot im Tal. Es gibt mehrere Exits auf ca. 50m Länge an der Kante verteilt. Der Spot ist stark positiv im unteren Bereich und sollte nicht unterschätzt werden. Nase Die Nase ist einer der beliebtesten Spots im Tal, was wohl daran liegt das sie in einem halbstündigen Fussmarsch abwärts erreichbar ist. Für alle Spots an der Nose gilt: Schiesszeiten beachten! Im Landeplatz befindet sich ein Schiessstand! Die Schiesszeiten sind im Hornerpub ausgehangen oder können hier gefunden werden. No1 No1, die klassische Nose gerät zunehmend in Vergessenheit. Der Überhang ist riesig, mit einem Delay von 4 Sekunden ist man ca. 30m von der Wand entfernt. Der Spot kann unter Umständen auch für unerfahrenere geeignet sein. Zu bedenken sind mögliche Probleme einer Slider-up Öffnung nach 4 Sekunden. Für Längere Delays braucht es viel Erfahrung, da die Nose im unteren Bereich extrem positiv ist. No2 Wie No3, jedoch ca 30m tiefer. No3 Höhe bis zum Landeplatz: 490m Rockdrop: nicht sehr viel.... Typisches Delay: 9 - 11 Sekunden Die "upper Nose", Mürren, No3 ist der meistgesprungene Spot an der Nase. Dieser Sprung hat mehrere Todesopfer gefordert und unzählige Helirettungen gesehen. Im unteren Bereich stark positiv sollte dieser Spot nicht unterschätzt werden. Staubbach Die Exits am Staubbach sind geschlossen und dürfen nicht gesprungen werden. Wer Staubbach springt riskiert 100.- Franken Busse und gefährdet den Zutritt zum ganzen Tal. Eiger Der Sprung vom Pilz gehört wohl mit zu den eindrücklichsten Sprüngen die ein BASE-Jumper machen kann. Verschiedene Faktoren machen diesen Sprung jedoch nur etwas für Experten. Der Exit befindet sich auf ca. 3100 müM was diverse Schwierigkeiten mit sich bringt. Man bewegt sich in einer hochalpinen Region, es muss jederzeit mit Wetterumschwüngen starken Winden etc. gerechnet werden. Oft liegt noch mitten im Sommer Schnee. Der Zustieg dauert 2-3 Stunden und bedingt grundlegende Kletterfähigkeiten. Es sollte möglichst Frühmorgens aufgebrochen werden um am Exit zu sein bevor die thermischen Aufwinde zu stark werden. Meistens ist ein Seil für die Passage auf den Pilz vorhanden. Minimumausrüstung ist eine Bandschlinge und ein Karabiner um sich mit dem Harness an diesem Seil einzuhängen. Der Sprung Der Sprung ist hoch, jedoch keinesfalls vergleichbar mit Kjerag oder Brento. Rockdrop wird bei etwa 250m liegen, darunter folgen mehrere grosse "Treppenstufen". Erfahrene Springer mit Trackingpants können Delays um die 20 Sekunden erreichen, ohne nur etwa 10 Sekunden. Wingsuits bis zu über 1Minute. Die dünne Luft in dieser Höhe erschwert Exit und Tracking. Landeplätze sind reichlich vorhanden und variieren nach Vorlieben und Delay, doch auch hier gilt: vorsicht dünne Luft!
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